Friseur:in sein. Das ist pure Leidenschaft und wahre Liebe gepaart mit Kreativität und Know-how! Vereint in Haircut, Color und Styling. Und zwar so, dass unsere Kund:innen nicht ohne uns können – und wollen! Es ist an der Zeit, genau diese Herzenspassion in die ganze Welt hinauszutragen. Alle sollen sie sehen, spüren, erfahren – diese Hingabe und Magie, die uns Friseur:innen Großartiges leisten lässt. Mit der Imagekampagne „Love for Hairdressers“ huldigt Schwarzkopf Professional der

Community derer, die Haare über alles lieben. Mit keinem geringeren Ziel, als unsere ganze Branche in Sachen Strahlkraft und Standing weit nach vorn zu katapultieren – und in jungen Leuten das Feuer für den schönsten Beruf der Welt zu entfachen. Bei FMFM erzählen uns Anne-Sophie Miechowka und Mandy Doherr aus dem Team von Schwarzkopf Professional, was hinter der großartigen und lieferantenunabhängigen Initiative „Love for Hairdressers“ steckt.

Anne-Sophie Miechowka, Head of Marketing & Professional Partner Service Schwarzkopf Professionalssional DE/AT/C

Anne-Sophie, mit „Love for Hairdressers“ hat Schwarzkopf Professional eine großartige Initiative für das Friseurhandwerk auf die Beine gestellt. Auf eurer Website loveforhairdressers.de wird der Beruf der Herzen auf großartige, unterhaltsame Art in tollen Videos, spannenden Podcasts und Interviews gefeiert. Beschreib doch mal kurz und knackig, worum es bei der Kampagne geht.

Im vergangenen Jahr haben wir die Initiative „Love for Hairdressers“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Leben gerufen. Sie stellt auf unterschiedlichste Weise die guten Seiten des Berufs ins Rampenlicht.

„Love for Hairdressers“ soll Youngster aufklären und überzeugen, aber auch deren Eltern mit auf die Reise nehmen, dass spannende und erfolgreiche Friseurkarrieren für ihre Kids möglich und greifbar sind. Und das in vielen Facetten des Spektrums, ob kreativ, international, oder als Entrepreneur.

Fakt ist: Friseure spielen eine wichtige Rolle im Leben der meisten Menschen – weltweit. Leider fehlt es trotz der Nachfrage an Nachwuchs. Statistiken zeigen, dass das Friseurhandwerk seit einigen Jahren von immer weniger Ausbildungsanwärtern auserkoren wird. Da stellt sich natürlich die Frage nach dem Warum. Es gibt viele Vorurteile, die den Friseurberuf begleiten. Unserer Meinung nach ist das Image des Friseurberufs ausbaufähig.

Wir möchten Salons dabei unterstützen, ausreichend talentierten Nachwuchs zu finden. Und mit loveforhairdressers.de haben wir eine sich ständig erweiternde Plattform geschaffen, hier sehen wir die wahren Geschichten, emotional, persönlich und informativ zugleich. „Love for Hairdressers“ gibt der Branche eine Stimme. Und führt Talente und Nachwuchs zueinander.

Bei loveforhairdressers.de sehen wir die wahren Geschichten

- emotional, persönlich und informativ zugleich


Mandy Doherr, Digital Manager Schwarzkopf Professional DE/AT/C

Mandy, du hast die spannenden Interview-Podcasts mit internationalen Stars der Szene gemacht und bist selbst Friseurin. Was sind Deine persönlichen Top 3-Gründe: Warum ist es ein Traumberuf, Friseur:in zu sein?

Für mich steht die Kreativität im Fokus, man kann sich austoben mit Farben, Schnitt und verschiedensten Stylings. Jeder Look ist anders und neu, da jeder Kunde und jede Kundin eine ganz eigene Persönlichkeit hat und diese dank der Kreation des Friseurs hervorgehoben wird.

Als Friseur:in bekommt man direktes Feedback und man sieht das Glück, die Freude in den Augen der Kunden und manchmal auch, wie sie mit mehr Selbstvertrauen aus dem Salon gehen. Der Friseur kann nicht nur durch seine fachliche Arbeit Kundenzufriedenheit generieren, sondern auch durch sein offenes Ohr, als Seelentröster:in und Therapeut:in. Friseur:innen sind oft mehr als nur Dienstleister, sie sind Freunde auf Zeit, immer, wenn der Kunde im Salon ist.

Die verschiedenen Möglichkeiten, die dieser Beruf jedem eröffnet sind, unendlich vielseitig: angestellt in einem tollen Salon, als Saloninhaber, als Trainer überall auf der Welt, auf der Bühne, auf Shootings oder im Film und Fernsehen – dem Beruf sind keine Grenzen gesetzt.

Als Friseur:in bekommt man direktes Feedback und man sieht das Glück, die Freude in den Augen der Kunden

Anne-Sophie, während der coronabedingten Schließungen haben viele Kund:innen ihre Lieblingsfriseur:innen schmerzlich vermisst. Wie lässt sich diese Wertschätzung und Begeisterung für dieses wunderschöne Handwerk jetzt effektiv an den Nachwuchs transportieren?

Das ist ein uns sehr am Herzen liegender Punkt. In der Industrie sprechen oft Experten untereinander, was aber nicht immer auch beim Azubi oder Nachwuchs ankommt. Es ist unsere Aufgabe, den Nachwuchs in unser aller Namen direkt anzusprechen, ihn mit einzubinden, um ihn dann auch zu gewinnen. Das ist der Grund, weshalb viele unserer Maßnahmen nicht nur an Profis gerichtet sind, sondern oft im Namen aller Friseur:innen als Team gebündelt auch Endverbraucher erreichen.

Schwarzkopf Professional möchte Friseuren eine Stimme geben, die auch außerhalb der Branche von Endkonsumenten und dem potenziellen Nachwuchs gehört wird. Und das industrieunabhängig. Daher bereiten wir neue Formate bewusst so auf, dass die persönlichen Stories und individuellen Karriereentwicklungen der Friseure mit der Welt geteilt werden, so z.B. aktuell in der Podcast-Reihe SchwarzkopfProVoices. In der Initiative SKP No Limits zeigen wir Friseure bei ihrer Arbeit in extremen Situationen – diese unvergleichlichen Einblicke sind spannend und nachvollziehbar, für Friseur und Endverbraucher gleichermaßen.

Ein weiteres Beispiel, das Nachwuchs und Endverbraucher ebenso anspricht wie gestandene Friseure: der Cutting Edge Award, der dieses Jahr gleich in drei Ländern an den Start geht – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Ergänzung zu den Hairdressing Awards zeigt dieser digitale Award, welche Qualität, Kreativität und zugleich Tragbarkeit im Salon täglich aufs Neue erreicht wird. Endkonsumenten werden hier sogar gleich beim Voting mit eingebunden.

Und last, but not least: Auch in direkter Ansprache an Schüler:innen gehen wir neue Wege: mit der Kooperation mit Schülernetzwerken wie Talentify in Österreich.

Anne-Sophie, bislang war es vor allem schwer, engagierten Nachwuchs für den Beruf Friseur:in zu entflammen. Mit der Coronakrise sinkt jetzt zudem die Ausbildungsbereitschaft der Friseurbetriebe selbst. Wie unterstützt und motiviert Ihr Saloninhaber:innen, weiterhin mit Herzblut auszubilden?

Wir erkennen die Herausforderung des Saloninhabers: Das Ausbilden der nächsten Generation bis zur Salonfähigkeit erfordert eine aufwendige Investition an Zeit und Ressourcen. Deshalb hat Schwarzkopf Professional effektive Multi-Channel-Maßnahmen ins Leben gerufen, um die Salons auf diesem Weg zu entlasten.

Ein paar Beispiele: Unser dreistufiges Seminar-Programm: Im JuniorCamp, YoungstyleCamp und dem PerfectionCamp werden die Schützlinge effektiv trainiert, so dass sie anschließend in der täglichen Arbeit im Salon vorbereitet und zuverlässig eingesetzt werden können. Parallel dazu bieten wir ein umfangreiches digitales Lernangebot an, mit dem Ziel, Kreativität zu wecken, zu inspirieren und persönliches Wachstum der Auszubildenden zu fördern.

Hier unterscheide ich in zwei Kategorien: Der theoretischen Wissensvermittlung, die auch zur Prüfungsvorbereitung dient, und der praxisorientierten Lernvermittlung über Livesessions des SKP Collective, in denen herausragende Friseure in Instagram Livestreams ihr Wissen weitergeben.

Kurzum, wir decken alle Themen für eine komplette Unterstützung bei der Ausbildung ab, online wie Face-to-Face im Salon bzw. in unserer ASK E-academy. Dabei lohnt es sich, immer mal wieder bei loveforhaidressers.de reinzuschauen, denn wir entwickeln konstant neue Formate.

Mandy, spielen wir mal „Wünsch dir was“ für 2022. Wenn die Kampagne #loveforhairdressers ein voller Erfolg wird: Was genau hätte sich in diesem Jahr positiv im Image der Branche verändert?

Ein Erfolg wäre in meinen Augen erreicht, wenn das durch Corona gewandelte Bild des Friseurberufs als systemrelevanter und sozialer Beruf, der sogar zur Erhaltung der Würde des Menschen beiträgt, in der Wahrnehmung erhalten bleibt und durch „Love for Hairdressers“ weiter verankert wird.

Dabei sehe ich aber, dass vorgefertigte Meinungen der Gesellschaft sich nur langsam verändern lassen. Umso dringender ist mir daher der Wunsch, dass die Friseurbranche gemeinsam für diese Veränderung kämpft, sich einsetzt und weiterhin laut bleibt. Damit die Anzahl der Auszubildenden langfristig steigt, ein stärkeres Bewusstsein dafür geschaffen wird, dass der Friseurberuf ein Handwerk mit Zukunft ist. Und nicht zuletzt auch, dass aufgrund der besonderen Service- und Kreationsleistungen höhere Preise gerechtfertigt sind und angemessene Gehälter garantiert werden müssen.

Manchmal genügt ein Blick ins Schaufenster ;-)

Ihr wollt faszinierende Geschichten aus der internationalen Welt der Friseure lesen, hören oder sehen?

Love for Hairdressers – Andrea Messina

Beim Cutting Edge Award 2019 gelang ihm der Sprung aufs Siegertreppchen: Andrea Messina begeisterte Kunden und Fachjury gleichermaßen mit einem tollen und natürlichen Locken-Style. Wir haben den sympathischen Friseurunternehmer aus Duisburg zu seiner Erfolgsstory und seinen kreativen Plänen für die diesjährige Challenge #cuttingedgeaward befragt.

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